Geschrieben von Redaktion elektrojob.ch · Stand 02. Mai 2026
Was macht ein/e Elektroplaner in AG?
Ein Elektroplaner im Kanton Aargau erstellt Elektroschemata, Installationspläne und Verteilerdimensionierungen für Neubauten, Industrie- und Sanierungsprojekte. Der Alltag teilt sich auf zwischen CAD- und BIM-Arbeit am Bildschirm, Koordinationssitzungen mit Architekten und HLK-Planern sowie Baubesuchen zur Kontrolle der Ausführung. Im Kanton Aargau dominieren Industrie- und Energieprojekte: Kraftwerke an Aare und Limmat, Pharma- und Maschinenbaustandorte sowie Logistikzentren brauchen normgerechte Elektroplanung. Daneben prägen Wohnungsbau in den Agglomerationsgemeinden und kommunale Sanierungsprojekte den Auftragsmix der meisten Planungsbüros.
Lohn & Aufstiegschancen
Elektroplaner verdienen im Kanton Aargau typisch CHF 80'000 bis 100'000 pro Jahr, je nach Erfahrung und Software-Beherrschung. Sichere CAD- und BIM-Kenntnisse heben den Marktwert deutlich und führen häufig ins obere Drittel. Der Aufstieg zum Planungsleiter, Fachspezialist Energieplanung oder Projektleiter Elektro öffnet das Band CHF 100'000 bis 125'000. Mit dem Schritt in die selbstständige Beratung oder zum Bauherrenvertreter sind individuell höhere Honorare möglich. Berufsbegleitend angebotene CAS- und HF-Lehrgänge werden im Aargau von vielen Arbeitgebern mitfinanziert. Die vollständige Lohnübersicht steht auf der Startseite.
Lohnübersicht ansehenWelche Betriebe stellen ein?
Im Kanton Aargau besetzen vor allem mittelgrosse Ingenieur- und Planungsbüros (10 bis 60 Mitarbeitende) Stellen für Elektroplaner. Daneben suchen Industrieunternehmen mit eigener Werkstechnik, Pharma- und Energieversorger sowie Generalplaner für Spital- und Schulhausbauten regelmässig nach Planungsfachkräften. Architekturbüros mit MEP-Schwerpunkt im Raum Aarau, Baden und Wettingen integrieren Elektroplaner immer häufiger direkt ins Team. Behörden auf Kantons- und Gemeindeebene besetzen Planungs- und Prüfstellen für öffentliche Hochbauten. Wir nennen aus Datenschutz- und Vermittlungsgründen keine Firmennamen — die Inserate sind anonymisiert, den konkreten Arbeitgeber lernst du im Erstgespräch kennen.
Bewerbungs-Tipps
Hänge eine kompakte Auswahl bearbeiteter Projekte an — Bauherrschaft anonymisiert, dafür mit Bauvolumen, Nutzungsart und deinem konkreten Planungsanteil. Im Kanton Aargau prüfen viele Büros Bewerbungsdossiers explizit auf Normkenntnisse (NIN, NIBT, SIA 380) und Erfahrung mit Energiebilanzen. Dein Software-Toolkit gehört prominent in den Lebenslauf: CAD-, BIM-, Lichtberechnungs- und Elektroplanungsprogramme. Da Aargauer Büros oft für Auftraggeber in Zürich, Basel und Luzern arbeiten, wird Mobilität geschätzt — gib Pendelradius und Reisebereitschaft an. Im Bewerbungsgespräch werden Berechnungslogik, Termintreue und Koordinationsfähigkeit mit anderen Gewerken vertieft abgefragt.